6 Tipps für das Beibehalten von Ordnung – Kampf dem Chaos Tag 31

Diesen Monat hat sich ECHT was getan in unserem Haus und es gibt einige Bereiche, die mich wirklich wahnsinnig stolz machen, weil sie nachhaltig ordentlich geblieben sind.

Aber ich habe es nicht geschafft, in diesem Monat alle Chaosecken abzubauen und einige Bereiche haben nicht so gut funktioniert, wie ich gehofft habe.

Dies soll also ein Nachhaltigkeitspost werden –

Wie behalte ich Ordnung bei?

Es wird Tipps dafür geben, Ordnung in den Alltag einzubauen und Tipps für die psychologische Seite, wie man sich motivieren kann.

Wenn ihr noch Ideen habt, immer her damit!! Ich bin selber noch am Lernen!

1) Nachhalten – was hat funktioniert, was nicht?

Vielleicht hattet ihr eine echt gute Idee, die euch jetzt das Leben erleichtert?

Bei mir waren das:

  • Schlafbrillenutensilo
  • sämtliche Stoffregalumbauten
  • Kinderbücherregal
  • eigene Küchenschublade für den Zwerg
  • Badezimmer ausmisten und der neue Vorhand, der viel Zeug von den Abstellflächen nimmt
  • Küchenschubladen ausmisten (vor allem die Tupperdosen ohne Deckel) und sortieren

Das kommt alles wunderbar an, man ist merklich schneller und ordentlicher am Tag und es macht mich bisher jeden Tag von Neuem glücklich!!

Was hat weniger gut funktioniert als gedacht?

  • Abstellfläche im Flur freihalten
  • Nähzimmer ordentlich behalten

FullSizeRender_1

Dieser Schrank zieht einfach Clutter an. Es ist furchtbar, aber irgendwie kriege ich das noch nicht viel besser hin. Es ist  definitiv besser als früher geworden, aber immer wieder liegt da irgendein Mist.

Ich versuche aktuell, den Mist gedanklich etwas zu ordnen und mir zu überlegen, was da liegt und warum es da liegt und nicht woanders. Oft sind es Dinge wie Briefumschläge – man reißt einen Brief auf, legt den Briefumschlag weg, läuft lesend die Treppe runter und der Briefumschlag setzt derweil auf der Kommode Efeu an.

Ehrlich gesagt fällt mir hier Nichts weiter ein, als mich immer wieder daran zu erinnern und mich zu disziplinieren und halt regelmäßig alles wegzuräumen.

@Nähzimmer – hier ist das Problem, dass ich einfach zu wenig Platz habe und die Sachen teilweise einfach noch nicht ihren festen zugeordneten Platz haben.

Gerade einen Zuschneidetisch vermisse ich schmerzlich und habe fest im Plan, mir einen großen Wandklapptisch zu bauen, den ich nach erfolgreicher Zuschneidung wieder an der Wand befestigen kann.

Mittelfristig versuche ich einfach weiter, nach jedem Nähen so gut wie möglich aufzuräumen, aber langfristig muss ich mir eine andere Raumaufteilung überlegen, da das Gästebett im Zimmer einfach zu viel Platz wegnimmt.

 

2) Feste Aufräumzeiten

Hier gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, aber meinen besten Erfolg habe ich immer mit einem durchgehenden System, was gleichzeitig nicht zu viel auf einmal abverlangt.

Z.B.

  • Jede Woche im Monat ist ein anderer Bereich im Haus/der Wohnung dran, der gründlich geputzt und aufgeräumt wird.
  • Innerhalb der Woche gibt es für jeden Tag eine Aufgabe, plus einen Jokertag (wenn man mal wirklich keine Zeit hat), z.b.
    • Montags: Küche
    • Dienstag: Flur
    • Mittwoch: Wohnzimmer
    • Donnerstag: Badezimmer
    • Freitag: Kinderzimmer und Schlafzimmer
    • Samstag: Hobbyraum
    • Und ein flexibler Jokertag
  • Jeden Morgen oder jeden Abend zu einer ganz bestimmten Zeit (z.B. morgens vor dem Weggehen oder abends nach dem Abendessen) einen Wecker stellen und in der Zeit räumt die ganze (anwesende) Familie so viel auf, wie sie schafft. Wenn der Wecker klingelt, muss alles fallen gelassen werden. //ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&OneJS=1&Operation=GetAdHtml&MarketPlace=DE&source=ss&ref=ss_til&ad_type=product_link&tracking_id=httpsverspiel-21&marketplace=amazon&region=DE&placement=B005FP2YSG&asins=B005FP2YSG&linkId=&show_border=true&link_opens_in_new_window=true
    Diese Methode hat viele Vorteile

    • Man macht sie jeden Tag und mit der Zeit geht es in Fleisch und Blut über
    • Es macht Spaß, weil es sich ein bißchen wie ein lustiger Wettbewerb anfühlt
    • Kinder lernen automatisch, dass zu einer bestimmten Zeit aufgeräumt wird und nehmen das hoffentlich ins weitere Leben mit
    • Zum Spaß erhöhen kann man dazu noch Musik anmachen, allerdings nicht, wenn das Musik aussuchen, Playlist erstellen und dann über die Playlist diskutieren einen Großteil der Zeit (10-15 Minuten reichen) ausmacht!

 

3) Don’t break the chain

Den Tipp gab mir eine Mitleserin dieses Blogs. Man nimmt einen Jahreskalender in einem schönen Format und bemalt jeden Tag mit einem Kreuz; Herz oder was auch immer, wo man die gewählte Aufgabe erledigt hat.

Wenn man es nicht schafft, sieht man das gleich im Bild und das sieht einfach unschön aus.

Mir ist das Ganze etwas zu starr und bestrafend – ich würde da auf jeden Fall ein Jokersystem mit einbauen, wo man z.B. im Jahr 10 Joker hat wegen “heute einfach mal nicht” oder Krankheit oder Ähnlichem.

https://www.writersstore.com/system/imagemanager/dont-break-the-chain-article.jpg
https://www.writersstore.com/system/imagemanager/dont-break-the-chain-article.jpg

4) Selbstmotivation – die erste

Das sind Methoden, die helfen auch wunderbar bei Diäten oder sich zum Sport durchringen oder Ähnliches:

Wette mit einem guten Freund, dass du es schaffst, xy zu tun. Dabei sollte xy sehr konkret formuliert sein und auch wirklich schaffbar sein.

Z.B. “Ich werde einmal die Woche (außer bei Krankheit und Urlaub) Küche und Bad gründlich putzen und den Flur aufräumen!”

Wenn man es nicht schafft, dann zahlt man pro Woche, wo es nicht lief, einen festgesetzten Geldbetrag (1€ oder Ähnliches) in eine Sparbüchse. Das am Ende des Jahres gesammelte Geld spendest du dann an eine Organisation, die du nicht magst. Genau. Nicht für die Rettung fluffiger Pandabärenbabies, sondern eine Organisation, die du echt nicht leiden kannst. Z.B. eine Partei, die so gar nicht dein Fall ist oder eine Kirche, die du eigentlich nicht leiden kannst.

Ich habe das Ganze mal mit einem Freund gemacht, als wir gewettet habe, dass wir jeden Tag – bei Wind und Wetter – mit dem Rad zur Arbeit fahren. Was 30 Minuten einen steilen Berg hoch war. (Ja, steiler als der Schneeberg da unten auf dem Bild!)

4

Sollten wir es nicht schaffen, würden wir 1€ an die katholische Kirche spenden.

Ich bin Atheistin und habe gerade mit der katholischen Kirche nicht viel am Hut. Halte sie aber grundsätzlich nicht für so teuflisch schlimm, dass mir beim Gedanken, sie finanziell zu unterstützen, gleich das Kotzen käme, wie es wäre, wenn ich einen rechtsradikalen Verein unterstützte.

So war es für mich echt eine Motivation, aber es war auch kein komplettes Schreckensszenario. Das war für uns Beide perfekt und am Ende des Jahres hatten wir tatsächlich jeder nur 1€ spenden müssen!

So manches Mal hat mich diese Wette dazu motiviert, morgens eben NICHT den Bus zu nehmen und ich war dann im Endeffekt erschöpft, aber zufrieden!

(Und ja, es gab Duschen 😉 )

 

5) Selbstmotivation die Zweite

Diese Idee ist ähnlich vom Konzept wie Nr. 4).

Auch hier wette mit einem Freund oder deinem Partner, dass du etwas schaffst. Und wenn du es nicht schaffst….. dann trägt er (oder sie) die Konsequenz!

Das ist echt noch was Anderes, als wenn man sich selber sagt: “Und wenn ich das nicht schaffe, daaaannnnn, esse ich bis Silvester keinen Lakritz mehr!”

Selber leiden zu müssen wegen etwas, was man nicht getan hat, ist das Eine – wenn ein Freund oder der Partner leider muss, motiviert das nochmal ganz anders!

Natürlich muss der Wettpartner dem Einsatz zustimmen. 😉

Wir hatten hier einmal eine Wette laufen mit dem Einsatz, dass der Traummann einen Abend nicht Schach spielen darf, falls ich nicht schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Das hat mich auch sehr motiviert, weil ich weiß, dass ich ihn damit traurig gemacht hätte!

 

6) Nicht einweichen

Der Traummann und ich neigen Beide dazu (er noch mehr als ich), benutze Sachen in der Küche erstmal einweichen zu lassen, bevor man sie abspült.

Dagegen ist ja grundsätzlich Nichts zu sagen. Das Problem ist nur – steht die Spüle (oder der Platz daneben) erstmal mit etwas voll, dann stellt man schneller noch was Zeites hin und schwupps ist Alles unordentlich.

Ich versuche mir anzugewöhnen (und dem Traummann anzuerziehen), dass man beim Aufräumen nach dem Kochen das einzuweichende Teil als Allerallererstes mit Wasser füllt, dann den Rest macht und sich dann wieder dem einzuweichendem Teil widmet.

Was bis dahin nicht eingeweicht ist, ist es auch nach 4 Tagen nicht, also kann man es dann auch gleich abwaschen. 😉

 

 

Was habt ihr noch für Ideen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teile den Beitrag

WIllst Du infomiert werden über Neue Beiträge?

 
Dann melde Dich an!

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Malcare WordPress Security