Atemberaubendes Neuseeland – die Welt im Miniaturformat

Unglaubliche Landschaften

Neuseeland ist einfach der Wahnsinn – bei meinem letzten Neuseelandurlaub war ich hauptsächlich auf der Südinsel und weiß noch genau, wie fasziniert ich von der Landschaft war und vor allem davon, wie divers die Landschaft war.
Man fuhr eine Stunde mit dem Auto und sah grüne Schafweiden, Vulkane, moosbewachsene Waldstücke und Strand.
Auch bei unseren mehrtägigen Wanderungen, wo man ja naturgemäß nicht viele Kilometer schaffte, überquerte man oft mehrere komplett unterschiedliche Landschaftsstile.

Ich hatte erwartet, dass es jetzt auf der Nordinsel etwas weniger abwechslungsreich sein würde – bis jetzt ist das nicht der Fall. Klar ist der Augenmerkt hier noch mehr auf Strand, Meer und Wasser, aber wir sind auch hier absolut geflasht von der minütlich wechselnden Landschaft.

Wir sind schon an großen Kauribäumen entlangspaziert, durch Mangrovenwälder und enlang der Küste – und das Alles im Zwergentempo, wo wir – wenns zäh wird – auch gut mal 2h für eine als 20 Minuten lang angesetzt dauernde Wanderung brauchen können. Daher werden die Miniwanderungen auch für uns als Eltern (fast) nie langweilig.

Aktuell sind wir weiter in Northland in Kohukoku – einer weiteren ganz tollen Unterkunft – dem tree house. Das sind Unterkünfte, die mehr oder weniger in die Bäume reingebaut sind.
Eigentlich war auf der BBH Webseite gesagt, dass hier keine Kinder erlaubt sind und daher wollte wir hier nicht hin, aber Mitreisende haben uns gesagt, wie unglaublich schön es sei und dass wir es doch versuchen sollten. Auf Nachfrage sagten die unglaublich netten Hostelbesitzer dann, dass sie es auf die Webseite schreiben müssen, da sie nicht allen Sicherheitsvorkehrungen genügen. Klar, nicht Alles ist absolut abgesichert, aber der Zwerg ist mittlerweile vernünftigt genug, dass wir keine Angst haben brauchen, dass er sich einfach kopfüber und absichtlich einen Berg runterstürtzt.

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Hier haben wir auch zum ersten Mal gemerkt, was für Vorteile es hat, mit Kind zu reisen. Die Hostelbesitzer haben selbst einen fast 4-jährigen Sohn und die beiden Jungs haben sich super verstanden, Fußball gespielt, dabei abwechselnd gelacht und geheult “No my turn” – “Nein, möchte ich gar nicht” und spielerisch miteinander gekämpft. Wir wurden dann gleich mit ins Schwimmbad genommen und während der Traummann und die beiden Jungs miteinander spielten, hatten die andere Mama und ich lange Gespräche über Kindererziehung, Alfie Kohn und die Abschaffung der Prügelstrafe in Neuseeland. Da wir in unsern Ansichten sehr ähnlich tickten, waren damit auch die Playdates sehr angenehm.
Ich merke sonst oft, dass ich mein eigenes Kind mehr reguliere und an ihm “rumerziehe”, wenn ich denke, dass andere Eltern es von mir erwarten, als ich eigentlich von mir aus tun würde.
Morgen gehts dann weiter, was den Zwerg sicher enttäuschen wird, der völlig fasziniert von diesem Kind ist, was leicht älter (und damit eh interessant) und andere Sprache sprechend ist.

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