Eine Küchenecke ansprechend machen – Kampf dem Chaos, Teil 5

Aufgabe heute

Eine Küchenecke aufräumen und schöner machen.

Durchführung

Wenn es dir so geht wie mir, dann ist die Küche ein Ort, wo wir gut und gerne 10 Tage unserer Challenge verbringen können. Es gibt dort Küchengeräte, die entweder einmal im Jahr gebraucht werden (Ice Crusher) oder nie, weil die guten Vorsätze einfach gute Vorsätze blieben (“ab jetzt stelle ich Yoghurt selber her!”).

Es gibt Schubladen, in der wie schwarze Löcher der ganze Küchenkleinkram verschwindet. Ich habe noch nicht mit den Schubladen angefangen, aber wette jetzt schon mit euch, dass ich 50 Plätzchenausstechformen finden werden, von denen ich 38 entsorgen könnte  kann.

Aber zunächst startete ich mit einem Projekt, was mich dann auch gleich visuell fröhlich stimmen soll – unser völlig überfüllter Aktenschrank hinter dem Küchentisch, auf dem sich Cerealien, Frühstückszeugs und 8 verschiedene Sorten Mehl tummeln.

Grundsätzlich ist dagegen erstmal nix einzuwenden, weil dies Alles Dinge sind, die ich regelmäßig benutze( – das Mehl zum Brot backen).

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Aber neben dem ganzen (chaotischem) nützlichem Kram, versteckt sich auch noch Schwachsinn wie dieses angemalte Styroporosterei oder Papierkrams, der mit “räume ich später auf” auf den Schrank geworfen würde und dann nie wieder gesehen ward.

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Auch heute blieb ich in meinen 15 Minuten, räumte und sortiere aus, wischte einmal alles ab und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

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In den 15 Minuten bleiben

Warum betone ich das so?

“Wir” ordnungsliebenden Chaoten haben alle unterschiedliche Gründe, die uns davon abhalten, dass Alles für immer ordentlich ist.

Bei mir ist es die Tendenz, mich hoffnungslos zu übernehmen. Wenn ich dann mit aufräumen anfange, dann will ich Alles, aber auch ALLES auf einmal schaffen und breche dann irgendwann nach mehreren Stunden schweißüberströmt auf halber Treppe zusammen und mache dann erstmal die nächsten 2 Monate Nichts mehr.

Für Ordnung schaffen und halten ist es aber natürlich am Wichtigsten, dass man regelmäßig für diese sorgt.

D.h., ich muss nicht nur ein Grundordnung schaffen, die es dann leichter macht, das Ganze auch beizubehalten, sondern ich muss auch lernen, dass es am Einfachsten geht, wenn ich jeden Tag diese extra 10-15 Minuten in den Tag integriere.

Auch jetzt die Tage merkte ich schon wieder die Tendenz, zu viel machen zu wollen und mich auszubrennen. Zwischendrin kamen auch immer die Panikgedanken hoch, dass 31 Tage à 15 Minuten überhaupt nicht annähernd reichen werden, um Alles zu schaffen, was ich schaffen will.

Aber: Dies ist ein Marathon und kein Sprint! Jeden Tag ein kleiner Schritt voran, am nächsten Tag der nächste (und natürlich immer dabei versuchen, die Schritte vom Vortag nicht gleich wieder obsolet werden zu lassen) – das wird für mich langfristig die beste Strategie sein. Davon bin ich überzeugt.

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Und belohne mich jetzt erstmal selber mit einem kleinen Snack.

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Eine Idee zu “Eine Küchenecke ansprechend machen – Kampf dem Chaos, Teil 5

  1. Nosa sagt:

    Das kenne ich auch!

    Wichtig für mich ist, mir wirklich dann kleine und klare Aufgaben vorzunehmen. Und möglichst sichtbare Verbesserungen zu erzielen, denn das motiviert mich am meisten, am nächsten Tag die nächste Aufgabe anzugehen.

    Sieht jetzt gut aus, Euer Schrank! (Wobei ich ja mittlerweile eher für geschlossene Schränke bin, bei uns – für mich – sieht, erfahrungsgemäß, jede volle Fläche fast sofort wieder unordentlich aus, selbst wenn sie es noch gar nicht wieder ist. Irgendwie bin ich zu zwanghaft für sowas.)

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