Familienland Südafrika

Der Zwerg, der Traummann und ich sind jetzt schon bald 2 Wochen in Südafrika und die Zeit rast.

Besonders für den Zwerg ist die Zeit gerade toll – die letzten zwei Male war er tieftraurig, wenn es hieß, dass wir unsere Unterkünfte verlassen. Heute Morgen hat er beim Weiterfahren sogar erstmal geweint.

Allein deswegen möchte ich unsere zwei letzten Unterkünfte Nachmachern ganz besonders ans Herz legen.

Das war zunächst in Swellendam ein Bauernhof, der Frog Mountain Getaway, der kleine runde afrikanische Hütten vermietete.

Besonderes Highlight für den Zwerg war da der Kamin/Holzofen auf der Terasse, wo wir jeden Abend Feuer machten und alles grillten, was man so grillen kann und noch mehr.

Zudem gab es tolle Spielplätze, Eselfüttermöglichkeit (wobei dabei einmal ein Zwergenfinger mit ins Eselsmaul kam, aber zum Glück ist nix passiert), Kanufahren, wandern, ein kleines Labyrinth und theoretisch auch schwimmen im Fluss und eine Hängeseilbahn über den Fluss – dafür war es uns aber zu kalt.

Wir waren unter der Woche da, was zu speziellen Preisen führte (gerade mal 30€ die Nacht für eine Hütte plus unendlich viel Feuerholz), aber auch beinhaltete, dass wir die einzigen Gäste waren. Am Wochenende sind für allem Südafrikaner mit ihren Familien da. Der Zwerg vermisst mittlerweile schon deutlich Spielgefährten, deswegen war das etwas schade. Er fand es trotzdem toll und war total empört, als wir es wagten, das Auto wieder zu packen.

Nr. 2 war dann in Oudtshoorn Wilgewandel Holiday Farm – ein Kinderfreizeitpark, der für uns Erwachsene zwar teilweise schon etwas abgegrabbelt aussah, aber den der Zwerg einfach nur toll fand.

Er hat mit schon Geduld kostender Begeisterung die Tiere da gefüttert (gerne, indem er den Hasen jedes Pellet einzeln durch die Stangen schob), ist mit dem Eselskarren gefahren, auf dem Trampolin gehüpft, auf den Dromedaren geritten, hat den Kletterpark absolviert und Stunden auf dem Spielplatz verbracht.

Dadurch, das Wochenende war, waren dann auch viele andere Kinder da, mit denen er dann teilweise spielte.

Wir waren allerdings die Einzigen, die auch in Wilgewandel wohnten. Was dazu führte, dass für uns zwei Unterkünfte zusammengelegt wurden, so dass wir zu dritt zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer und insgesamt 7(!) Betten hatten!! (und ich konnte sogar zweimal eine Nacht ganz alleine verbringen, juchhu!)

Durch diesen Sonderstatus waren wir bei den Mitarbeitern fix bekannt und wurden bevorzugt behandelt und mussten für viele Dinge Nichts extra zahlen. Z.B. hätte das Tierfutter (in kleinen Eimer ausgegeben), immer 10 Rand gekostet – der Zwerg kriegte lächelnd einen Eimer nach den anderen in die Hand gedrückt.

Als wir mal nebenbei erwähnten, dass es morgens in unserem Zimmer sehr kalt sei und wir uns deswegen über das Kaminfeuer beim Frühstück sehr freuten, wurden uns sofort eine elektrische Heizung gebracht und Kaffee und Tee bekamen wir morgens fast hinterhergeschmissen! Insgesamt alles in sehr freundlicher und familiärer Atmosphäre. Einen Aufenthalt dort kann ich mit Kindern wirklich sehr empfehlen.

Für uns Erwachsene war noch praktisch, dass es ganz in der Nähe der berühmten Cango Caves war – gerade mal 2km Fahrt.

Leider konnte der Zwerg noch nicht bei der Adventure Tour durch die Caves mitmachen, da diese erst ab 6 Jahren ist.

Jetzt fand er die Caves leider echt langweilig und war zudem wieder etwas am Kränkeln und ließ sich 1h lang durch die Höhlen schleppen, was das Ganze für uns immerhin zu Sport werden ließ.

Ich hingegen fand die Höhlen mit den Stalagmiten und Stalagtiden echt beeindruckend.

Noch mehr hat mich nur ein Abstecher beeindruckt, der gar nicht geplant war. Auf der Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen hielten wir am private game reserve Buffelsdrift.

Das Restaurant sah uns nicht von innen – wir snackten schnell ein wenig Toast und Käse (eigentlich zum Abendessen gekauft) und ließen uns spontan auf einen game drive mitnehmen, den wir eigentlich erst für später geplant hatten.

Zwei Stunden mit dem Landrover durch atemberaubende Landschaft – Springböcke, Erdmännchen, Gnus – — und auf einmal eine Giraffe— viel weiter weg als z.B. im Hannoveraner Zoo und so unendlich mal viel beeindruckender in freier Wildbahn!!

Später sahen wir noch mehr Giraffen als helle Flecke sehr weit weg… und dann sogar zwei graue Punkte! Nashörner! Der Ranger ließ den Landrover noch mehr wackeln als zuvor und wir hielten uns und den Zwerg gut fest— da kamen wir tatsächlich ans Wasserloch und waren gerade mal 25m von zwei Nashörnern entfernt, die uns ein kleines Sternstündchen bescherrten, bevor sie uns den faltigen Hintern zuwandten und in der Wildnis verschwanden.

Das war ein toller Appetithappen auf hoffentlich weitere schöne Safaris!!

Ganz zum Schluss – schon wieder am Ausgangspunkt angekommen – sahen wir dann noch ein paar Flusspferde, die gerade gemütlich aus dem See stiegen und ihr abendlichs Bad beendet hatten.

Hach!!!

Weiter ging es am nächsten Tag dann Richtung Plettenburg Bay  – dort werden wir jetzt fünf Nächte bleiben, da man hier echt viel unternehmen kann.

Zunächst aber hielten wir in  der Nähe von George und zwar auf der Redberry Farm. Dort wird u.a. auch Erdbeerselbstpflücken angeboten, von dem ich annahm, dass es mitten im afrikanischen Winter nicht angeboten wird, aber wir hatten Glück – die richtige Saison beginnt zwar erst so im Juli, aber wir konnten schon pflücken und mussten dabei nur aufpassen, dass wir genug fanden, die schon rot genug waren.

Besonders toll fand ich das RIENSENGROßE Labyrinth, aber vielleicht nur, weil ich es nur von außen sah. Der Zwerg war beschäftigt mit Erdbeeren pflücken und essen, Erdbeerexpress fahren, auf dem Spielplatz klettern und Hasen zu füttern.

Aber toll sah es aus – auch die Option, sich Picknickkörbe mitzunehmen und das nächtliche Labyrinthereigniss, wo man mit Taschenlampen etc losgeht.

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