Klopapierkunstwerke Adventskalender Tag 4

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Aktuell bin ich froh, dass ich viele Beiträge schon (teilweise) vorgeschrieben habe und Einiges an Aktivitäten schon vorgezogen habe,  damit kein leerer Tag hier im Blog erscheint, wenn das Leben mal wieder die Pläne durchkreuzt.

Aufs Kind achten

Manchmal ist es das Kind selber, was die geplante und mit Begeisterung vorbereitete Spielidee durchkreuzt.

Es hat einfach gerade keine Lust oder möchte etwas Anderes machen.

Ich habe bisher ein ideales Matsch-Montessori-Kind, welches in bestimmt 80% der Fälle begeistert mitmacht, was ich vorschlage. Dabei versuche ich aber auch darauf zu achten, was beim Zwerg gerade aktuell ist.

Wenn er nicht gerade seine Phase hat, wo er gerne puzzelt und bastelt (wie Meistens 😉 ), dann komme ich ihm damit entweder gar nicht oder ändere die Aktivität so ab, dass sie total leicht ist und noch zusätzlich etwas Bewegung beinhaltet. Wie z.B. das Memoryspiel gestern, wo die Karten dann im ganzen Raum verteilt waren und man immer durch die Gegend fetzen musste, um sie wieder zu finden.

Manchmal denke ich auch, dass ich genau weiß, was ihn eigentlich gerade interessiert, aber er will trotzdem gerade nicht.

Teilweise (wenn es die Aktivität zuläßt), mache ich es dann einfach selber und oft kommt er dann doch an und will mitmachen. Teilweise versuche ich es dann einfach 1-2 Wochen später oder auch nur ein paar Stunden später nochmal und da ist dann oft die Begeisterung groß.

Klopapierkunstwerke

Aktuell hatte ich nicht mit mangelnder Begeisterung zu kämpfen, aber mit einem krankem Traummann, einenm kranken Kind, sowie Jahresendtrubel auf der Arbeit.

Auch das kranke Kind ließ sich aber voller Begeisterung auf die Erstellung von Klopapierkunstwerken ein.

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Schon das Aufrollen der Klopapierrolle war ein Quell großer Freude.

Dann breitete ich zwei dicke Handtüche auf dem Boden aus und stellte eine Schüssel mit zu einem Viertel gefülltem lauwarmem Wasser auf und ließ den Zwerg wild Klopapier hineinschmeissen.

„Was wird das denn?“ fragte das Zwergenkind „wird das ein Taschentuch?“

Von der entstehenden Pampe war er allerdings noch begeisterter, vor allem, als er dann auch noch Seife hineinpumpen durfte und sich beim Rühren leicht Schaum bildete.

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Ganz von selber kam er dann auf die Idee, die eingeweichten, vollgeseiften Stücke Klopapier wieder aus dem Wasser zu nehmen und damit kleine Bälle zu formen und einen großen Berg von matschigem Glibberzeug zu produzieren.

Herrlich, wie einfach es meistens ist, die Kleinen glücklich zu machen!

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