See you latuuuu

Hach – die Lust am Reisen ist wieder da – und wwwiiiieeeee!!

Mega Geheimtipp

Für alle Thailandreisenden haben wir jetzt auch den mega Geheimtipp – Koh Samui an sich ist schon fast erschreckend touristisch, wenn man vom Flughafen in die Stadt fährt – aber es gibt sie noch – tolle verwunschene Ecken mit einem Hauch vom echten Thailand, aber noch so viel touristische Infrastruktur, dass das Reisen mit Kind super einfach ist – UND einen herrlichen Sandstrand exklusive.

Schaut nicht weiter – geht zu den Hanalei Gardens – dies sind Bungalows direkt am Strand, die von einem kalfornischem Architektem designt wurden, der auch auf dem Gelände lebt, nachdem er nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt.

 

Er erzählte, dass er früher viel in Thailand gereist sei und sich immer über die Bauweise von den Bungalows geärgert habe und gedacht hätte, dass man das doch mit wenig Aufwand so viel besser machen könne.

Und die Bungalows sind wirklich mega toll – auf 1.5 Ebenen  – richtig schön gemütlich und unglaublich durchdacht – wir zahlen gerade mal 1000 Baht (25€) die Nacht und damit schon den Höchstpreis auf der Anlage.

Es sind 15 m Fußweg zum wunderschönen und nicht überlaufenem Sandstrand. Direkt neben der Anlage ist ein einfaches Open Air Thairestaurant, wo wir heute Mittag schlemmten wie verrückt mit Eiskaffee und Mangosäften dazu – und gerade mal 12€ für alle zusammen zahlten.

Kinderfreundliches Thailand

Abends liessen wir es dann in einem etwas teurerem Restaurant nochmal krachen (meine Waage….) und trotz sündhaft leckerer Ente in Orangensauce, verschienden Fruchtshakes und mega großem Grillspieß kamen wir auch da “nur” auf 35€. Das ist für THailand schon echt teuer, aber es war jeden Euro wert.

Allein schon aufgrund der kinderfreundlichen Bedienung. Wobei das fast nicht mehr erwähnenswert ist, denn bisher hat noch jeder, aber auch jeder Thai mit dem Zwerg geflirtet, gespielt, ihm “high five” gegeben oder ihn einfach nur angegrinst.

Hier wurde als erstes der große Schuppen geöffnet und der Zwerg konnte sich mit Spielzeug eindecken – er saß also auf einem Schaukelpferd (!) neben uns, bis wir bestellten oder buddelte mit dem Bagger im Sand (Stranrestaurant). Niemals hat man das Gefühl, dass Kinder stören – selbst nicht in diesem recht edlem Ding.

Moped und Strand

Das Highlight des Tages für den Zwerg war jedoch nicht der tolle Sandstrand, an dem er begeistert buddelte und badetet – sondern das neu ausgeliehene Moped.

Ich gestehe – der Traummann und ich sind etwas Sicherheitsschisser. Schon, dass man in Thailand in Taxis niemals nicht einen Kindersitz für den Zwerg bekommen, ist für ReboardermitextraFangkörperDeutsche nicht ganz einfach.

Einen 3-jährigen vor sich auf dem Moped zu transportieren, kam für uns eigentlich nicht so richtig in Frage.

Aber jetzt sind wir etwas von der Hauptstraße weg – Fußweg dahin wäre echt anstrengend bei den Temperaturen und hier fahren kaum Autos – also haben wir uns ein Moped geliehen, einen Kinderhelm für den Zwerg besorgen lassen und…. haben alle Drei einen Heidenspaß daran.

Ja, wir sind Schisser und fahren damit maximal 25km/h und ja, die Hauptstraße von Koh Samui (wo im Schnitt täglich (!!!) zwei Touristen sterben) werden wir damit nicht befahren, aber für die Feldwege hier und zu den Verkehrsknotenpunkten kommen, ist es einfach mega cool und super spaßig.

Und der Zwerg ist ausgesprochen vernünftig und macht keine Scherze, sondern paßt auf wie ein Luchs.

Mehrsprachigkeit

Er ist eh wieder das coolste und lustigste Kind der Welt. Bei jedem Abschied kriegen wir jetzt “see you latuuuu” hinterhergeschleudert und auch sonst fragt er eifrig danach, was Waschbär, Wassermelone und Katze auf Englisch heißen.

Am Liebsten verbringt er den halben Tag im Wasser (plus jetzt wohl Moped) und ist unerschrocken dabei, schwimmen zu lernen – wenn er dabei mal kurz untergeht, dann motzt er nur, wenn man ihn aus dem Wasser fischt “ich kann mich doch selber hochziehen, Mama!”

Äh, okay  – sorry, dass ich nicht will, dass du ertrinkst. 2-3 m schwimmen, aka Hundepaddeln, hat er jetzt schon gelernt.

Er hüpft ins Wasser und kichert dabei “Arssssbombe”, probiert sich immer mehr durch die neuen Thaigerichte durch und wird Tag für Tag mutiger in der Interaktion mit fremden Menschen.

Pläne

Jetzt, wo unsere Reisemüdigkeit wieder weg ist, platze ich vor Plänen – hier verbringen wir erstmal 5 Nächte – aber was dann? Eigentlich hatten wir dann noch überlegt, nochmal nach Koh Phangan überzusetzen, aber jetzt tendieren wir doch dazu, erstmal in den Norden und Richtung Chiang Mai zu fahren.

Oder in die Region Kanchanaburi mit der Brücke am Kwai und dem Elefantenpark, der den Zwerg bestimmt begeistern würde.

Und dann vielleicht zum Abschluß zum vollem relax Programm doch nochmal 2 Wochen Insel?

Ich sehe jetzt schon, dass 6 Wochen Thailand ca. 6 Wochen zu wenig sind!

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