So viel Spahhhaaaasssss

 

 

Um gleich mal Neid aufkommen zu lassen – das nächste Bild zeigt die Aussicht, die ich habe, während ich diesen Text schreibe!

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Ja, wir sind im Hopewell!

Das Hopewell ist ein Hostel, welches ebenfalls im BBH Verband ist. Das BBH ist ein Netzwerk, welches besondere Hostels in ganz Neuseeland auswählt, die dann von den Gästen von 0% bis 100% bewertet werden.

Hostels mit Bewertungen über 80% sind normalerweise schon top class und super gut. Das Hopewell hat 100%. D.h., im letzten Jahr hat jeder Gast, der eine Bewertung abgegeben hat, das Hopewell mit 100% bewertet.

 

Und wir wissen jetzt warum.

 

Man kann direkt mit dem Auto zum Hostel fahren, aber das wäre eine Fahrt über kleinste Straßen und Holperwege, die gut 3h dauern würde (von Picton aus). Also entschieden wir uns für die einfachere Variante, wir fuhren ca. 1 h bis Te Mahia und ließen uns dort mit einem Wassertaxi abholen, was uns dann in 15 Minuten direkt zum Hostel brachte. Oder einfach ins Paradies.

 

Wunderschöne Bucht mit Palmen, schattenspendenen Bäumen zwischen denen Hängematten aufgehängt sind. Ein Hot Tub direkt am Meer mit dem schönst-möglichstem Ausblick. Kanus, Stand Up Paddles, Ruderboote, ein kleiner Strand, blitzsaubere Unterkünfte und Gemeinschaftsräume und gleich zur Begrüßung erstmal Kaffee und Kekse, sowie die Einladung, abends bei der traditionellen Muschelnacht mitzumachen.

Dafür geht Mike regelmäßig Muscheln sammeln, kocht sie und bietet sie abends den Gästen zusammen mit selbstgebackenem Fladenbrot und Saucen an.

Ich war durchaus etwas skeptisch, da ich noch nie Muscheln gegessen hatte und sie sich echt etwas eklig anfühlen.

Aber dann war ich begeistert und aß ungefährt 80 Stück!!

 

Mir wurde allerdings auch gleich gesagt, dass dies die leckersten Muscheln der Welt seien, also sollte ich vielleicht gleich wieder aufhören mit dem Muschelnessen. 😉

 

Der Zwerg probierte leider keine Einzige, sondern hing todmüde auf dem Arm des Traummanns – der Tag war für ihn dann wohl doch recht anstrengend gewesen und er hatte die Nacht davor recht schlecht geschlafen und war dementsprechend schlecht gelaunt und motzig.

 

Der Traummann hatte dann daher am nächsten Tag etwas Sorge, ob uns deswegen ein Upgrade angeboten wurde, aber ich bin mir sicher, dass sie einfach nur total nett sind! Wir bekamen nämlich ohne Aufpreis das dann frei gewordene Cottage angeboten und schliefen sie für nichtmal 70€ zu dritt in einem eigenem Ferienhäuschen mit zwei Schlafzimmern, Bad und Küche und vor allem mit traumhafter Terrasse, von der wir jetzt den besagten Meerblick haben!

 

Meine Wetterapp sagte immer wieder Regen an, aber wenn das der neuseeländische Regen ist, dann gefällt der mir wahnsinnig gut. Ich bezeichne es als strahlenden Sonnenschein mit ein paar Schäfchenwolken.

 

So konnten wir Kanu fahren, schwimmen, viele Wanderungen machen und pro Tag ca. 2h im Hot Tub sitzen.

Eine Wanderung bleibt uns dabei besonders im Gedächnis. Der Traummann sagte beim losgehen zu mir: “Morgen müssen wir vielleicht mal einen ganz ruhigen Tag machen und gar Nichts unternehmen. Der Zwerg wirkt echt müde!”

Ich guckte skeptisch auf den Zwerg, der in dieser Sekunde anfing, kleines Känguruh zu spielen und etwa 150 Mal mit dem Jubelruf “So viel Spahaaaasssss!” vorzurennen und über Steine und Stöcke zu hüpfen.

Wir sind mittlerweile am Überlegen, ein Fitnessvideo mit dem Zwerg zu drehen. Er treibt Einem zum Intervalllauf über Stock und Stein an, trainiert die Rücken und Armmuskeln, wenn er nicht mehr kann und wir ihn zurückhuckepacken, spielt ausdauernder Fußball als Jeder, den wir auf der Reise bisher trafen, jagt uns kichernd über Hügel und Ebenen und ruft dabei gerne “Das trainiert die Muskeln!”

Ich fände das echt motivierender als David Kirsch. 😉

 

Die beiden Männer sammelten an einem Nachmittag Muscheln, die dann abends verspeist wurden (dieses Mal probierte der Zwerg auch tapfer, aber spuckte die Muschel gleich wieder aus 😉 )

 

Das Hopewell wird somit zu Recht zu der Unterkunft, wo wir am längsten Zeit verbracht haben. Insgesamt verbrachten wir hier 6 Nächte und chillten damit mal so richtig. Das tat uns allen gut!

 

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