Speisekammer ausmisten – Kampf dem Chaos Tag 17

Ähm, die Bilder heute sind mal wieder ordentlich nackig machen. Unsere Speisekammer ist eine unsere vielen wunden Punkte.

Ich habe mich tatsächlich nicht getraut, ein vorher-Bild vom Boden der Speisekammer zu machen, wo Getränkekisten mit Besen und Staubwedeln Walzer tanzten, aber nun wirklich nicht ordentlich aufgereiht irgendwo rumstanden. 😮

Ihr kriegt aber so ein allgemeines Bild auf die Regalbretter, was schon schlimm genug ist. *räusper*

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(Ich hätte eine kleinere Auflösung wählen sollen 😉 )

Wie auch immer -hier werde ich nicht nur einen oder zwei Tage verbringen, sondern vermutlich doch etwas länger.

System

Wir müssen a) ein System finden, mit der die Haushaltsgeräte ordentlich weggeräumt sind, wir b) vernünftig an die Regale drankommen und c) alles wegsortieren, was da seit unserer Kernsanierung vor 3 Jahren schnell hingeräumt und nie wieder weggeräumt wurde, weil immer etwas Anderes gerade dringender war.

Grob aufräumen

Ich beginne also mit drei Mülltüten (gelber Sack, Restmüll, Papiermüll) und räume erstmal so, dass man überhaupt den Boden sieht und einmal gründlich saugen kann.

Dabei fülle ich zudem einen ganzen Karton mit Altglas – da wird sich der Zwerg am Montag freuen, wenn er es zusammen mit mir wegbringen darf. Das liebt er immer sehr.

Die Frage, warum wir vier normale Besen und einen Kinderbesen in der Abstellkammer stehen haben, kann mir hier vermutlich auch keiner beantworten, oder?

Ich packe mir also zwei Besen und verbanne sie in den Schuppen. Kinderbesen plus je einen Besen für den Traummann und für mich brauchen wir ganz dringend, da wir gerne mal zu dritt Besenhockey mit einem Flummi spielen.

Zudem besteht der Zwerg oft darauf, mitzuhelfen, wenn Einer von uns fegt und drückt dann auch Nr. 3 einen Besen in die Hand. 😉

Auch sonst konnte ich meine Mülltüten gut füllen, ohne auch nur einmal etwas von den Regalen genommen zu haben und hämmerte dann einige Nägel und Haken an die Wand, um die Putzwerkzeuge dort dauerhaft zu verstauen.

Allerdings merkte ich dabei, dass man die Wand dringend mal streichen müsste – da war vermutlich der einzige Raum im Haus, den wir bei unserer Kernsanierung damals nicht gestrichen haben und die Wände sind auch mit viel schruppen und Ellbogenwachs nicht mehr sauberzukriegen.

Hm, mal gucken, wann ich das angehe. Zunächst erstmal meine ersten winzigen Erfolge:

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Hindernisse

Irgendwie mag ich es nicht so richtig, mit etwas anzufangen und dann nicht fertig zu werden.

Ich glaube, das ist mit ein Grund, warum bei uns Speisekammer und Schuppen ein einziges Chaos sind – nur vergleichbar mit meinem Nähzimmer. Mir war immer klar, dass ich mindestens einen absolut ungestörten Rumrödeltag bräuchte, um da klar Schiff zu machen— und hab dann erst gar nicht angefangen, was ja nun auch nicht Sinn der Sache ist!

Daher hilft mir diese Challenge sehr, wo ich diese Aufgaben auch gedanklich in kleinere Stücke teile und mir auch zugestehe, nach einer gewissen Zeit aufzuhören.

Achtsamkeit

Was auch nebenbei gesagt gut für meine Gesamtverfassung ist, da ich eigentlich immer dazu neige, zu machen, machen und machen, bis ich irgendwann auf halber Treppe quasi zusammenbreche und dann erstmal ne Stunde irgendwo halb erstarrt sitzen muss, weil ich vollkommen erschöpft bin.

Der Traummann kennt das schon von mir und ermahnt mich immer zwischendurch, mich doch mal auszuruhen, wo ich dann immer nur fröhlich antworte “Alle gut – bin voller Energie!”… um dann 20 Minuten später quasi wiederbelebt werden zu müssen.

Hier lerne ich also hoffentlich, mich mal ausnahmsweise nicht völlig zu übernehmen, sondern rechtzeitig aufzuhören, aber dafür stetig weiterzumachen! 🙂

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Jetzt erstmal ein Belohnungskaffee!

 

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