Stoffwandregal upcyclen – Kampf dem Chaos Tag 8

Aufgabe

Wir widmen uns heute nochmal dem Nähzimmer (wem das schon zum Hals herauskommt – das ist erstmal der letzte Post für die nächsten 10 Tage dazu, versprochen)

Heute werden weiter Stoffe geordnet und Schnittmuster sortiert.

Durchführung

Ich upcycle mal weiter am Gitterbett herum.

Das hier ist jetzt denkbar einfach und auch für Handwerkerneulinge fix herzustellen.

Ich nehme mir eine komplette Seite vom Gitterbett und bringe an der Rückseite einige Abstandshalte an – natürlich hier darauf achten, dass diese auch gleich tief sind!

Dann bohre ich im Holz Löcher vor und schraube dann mit dem Akkuschrauber die Schrauben so weit durch, dass ich auch die Markierungen an der Wand sehe, bevor (!) ich die Löcher bohre. Jaja, ich hab was gelernt nach dem pi mal Daumen Bücherregaldebakel.

Andübeln, fertisch.

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Und dann mit Stoff vollstopfen. 😀

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Jetzt sehe ich alle meine Jersey, Cord und SonstwasStoffe – nur BaumwollWebware habe ich noch in Kisten gelagert. Die brauche ich einfach nicht so oft.

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In meinem bisherigem Nähregal kommen jetzt Kisten mit geordneten (!) Stoffresten, sowie aussortierter Kleidung geordnet nach Stoff.

Davon habe ich mega viel. Und muss das also bald mal vernähen – noch kann ich aus alten Hosen und Shirts noch prima Sachen für den Zwerg nähen, aber der kleine Kerl wird ja auch zusehends größer (und ohnehin immer mehr mit eigenem Geschmack versehen).

Krönender Abschluß und Motivationsprobleme

Ein wahres Fegefeuer mit aussortierten Schnittmustern. Ich habe sage und schreibe 5 Fächerordner* mit Schnittmustern. Ungefähr die Hälfte davon habe ich noch nie vernäht oder fand ich doof und die flogen gleich raus und fütterten unsere neu geleerte Papiertonne.

Ordner

Der Rest wurde nochmal ordentlicher markiert und belabelt.

Ob ich das in 15 Minuten geschafft habe? Natürlich nicht. Ich habe insgesamt ca. 3h damit verbracht – die Zeit, in der ich zu Hause saß und ungeduldig auf den Postboten mit meiner WolleSeide Probelieferung wartete.

So war die Wartezeit wenigstens gut genutzt. Und gerade packt mich ein Motivationstief beim ausmisten und aufräumen.

Könnt ihr mir da mal raushelfen?  Ich fürchte, ich hab mich heute etwas übernommen und mir viel zu oft all die Dinge vorgestellt, die ich an einem “freiem” Vormittag ohne Kind so alle hätte tun können, wenn ich nicht putzen und aufräumen würde – so wie lesen, nähen, nachschlafen nach sehr zwergenintensiver Betreuungsnacht…

Seufz.

Ich muss wirklich lernen, mich nicht gleich zu übernehmen und ALLES auf einmal machen zu wollen, sondern mich daran zu gewöhnen, jeden Tag einfach die 15 Extraminuten zu machen.

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Eine Idee zu “Stoffwandregal upcyclen – Kampf dem Chaos Tag 8

  1. Callea sagt:

    Mach heute nur etwas, was schnell geht und auf jeden Fall in 15 Minuten machbar ist. Das hat zumindest mir bei meinem Motivationstief geholfen.
    Was auch hilft ist, sich eine Belohnung zu überlegen. “Wenn ich das aufgeräumt habe, trinke ich in Ruhe einen Kaffee”

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