Sydney, der Anfang von Thailand und unsere erste Reisemüdigkeit

Neuseeland war ein Highlight nach dem Anderen und unglaublich einfach zu bereisen.

So einfach ging es leider nicht weiter – Sydney war irgendwie für uns alle drei etwas anstrengend.

Das lag daran, dass ich einfach keine Anfang 20 mehr bin, sondern eine gesetzte Matrone (ähmen) mit Kind.

Das Stadtviertel Newtown, was ich als junge Studentin total super fand – war mit Kind – äh- suboptimal.

Mit 20 ist schillerndes Nachtleben, billiges Fastfood, Dragqueens, vegan food choices und selbstgenähte Batikklamotten noch total spannend – mit einem 3-jährigem kommt es Einem dann schnell viel zu laut und wuselig vor. Vor allem, wenn besagter 3-jähriger panische Angst vor lauten Autos hat.

Zudem war unsere Unterkunft echt ein Reinfall – und wir hatten sie gleich für 9 Nächte gebucht…naja – — musste man halt durch.

Ein paar Sachen waren auch echt cool, wie der Spielplatz in Darling Harbour, der Obst- und Gemüsemarkt in Paddy’s Market (vor allem nach den überteuerten Obst und Gemüsepreisen in Neuseeland), die Royal Botanical Gardens und die unzähligen und supertollen Fastfoodinder-Thais etc.

Aber man merkte schon, dass wir irgendwie alle gestresst waren. Der kooperative Zwerg wandelte sich in eine “Nein, mach ich nicht, brüll, kreisch,” Maschine und wir reagierten dann nicht immer so, wie wir es uns eigentlich wünschen würden, sondern so, wie ich es eigentlich nie wollte mit “wenn du jetzt nicht das machst, dann machen wir xy” mit xy = doofe Konsequenz.

Irgendwie hatte ich Sydney auch toller in Erinnerung, was aber sicher auch einfach daran lag, dass wir alle drei irgendwie fertig waren. Denn eigentlich ist Sydney schon eine verdammt coole Stadt, aber einfach gerade nicht für uns.

Wir waren dann alle drei froh, als es endlich Richtung Thailand ging. Nach langem Flug, anstrengendem in-der-Nacht-in-Bangkok-ankommen und einem weiterem Inlandsflug, mache ich aktuell etwas, von dem ich immer dachte, dass ich das niemals länger als einen halben Tag aushalte: Ich bin in einem Luxusressort auf Koh Samui und mache einfach gar nichts.

Der Zwerg, der Traummann und ich sitzen den halben Tag im (und manchmal auch neben) dem Pool, essen im ressorteigenen Restaurant und lassen uns – Minus der Zwerg – im hauseigenen Spa massieren.

Eigentlich mag ich diese “Urlaube in der Blase” nicht, wo man quasi in einem x-beliebigem Land in einem Ressort sein könnte und den ganzen Tag bedient wird. Und eigentlich ist am Pool rumliegen etwas, für das ich laut Traummann immer viel zu viel Hummeln im Hintern habe— aber aktuell ist es genau das RIchtige

Insgesamt haben wir jetzt vier Tage hier verbracht, morgen geht es dann weiter zu einem Bungalow direkt am Strand und etwas mehr wirkliches Thailand (so viel das halt geht auf einer Touristeninsel 😉 ) und ich merke, dass meine Lust am Reisen wieder zurückkommt und ich mich richtig darauf freue.

Und lustigerweise (aber nicht überraschenderweise) wird der Zwerg auch wieder entspannter und cooler, je erholter und entspannter wir sind…

 

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2 Idee über “Sydney, der Anfang von Thailand und unsere erste Reisemüdigkeit

  1. Nosa sagt:

    Endlich noch mal ein Beitrag von Dir! Ich lese die doch immer so gerne. Und noch lieber, wenn sie mit so einem tollen Ausblick enden!

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