Was ist immer unordentlich? Kampf dem Chaos – Tag 14

Dieser Post schließt nahtlos an den Post von gestern an.

Hier geht es aber nicht um Dinge, die immer verloren gehen, sondern Stellen, die immer unordentlich sind.

Hierfür bieten sich besonders gerne Ablageflächen auf Kommoden an (besonders, wenn sie im Flur stehen), Nachtische oder Sofatische.

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Man kommt nach Hause, wirft erstmal Alles auf die Kommode im Flur. Abends setzt man sich müde aufs Sofa und verteilt Alles um sich herum, ist aber beim ins Bett gehen viel zu kaputt, um das noch aufzuräumen. Im Bett liest man noch kurz, packt den die Verpackung von den Ohrenstöpseln irgendwo unter das gerade gelesene Buch… und schwupps hat man an drei Stellen Chaos. (Ich habe alle drei Chaosstellen).

Lösung

Erst einmal suche und finde deine Hot Spots. Wo ist es immer unordentlich, egal, was du versuchst?

Und dann frage dich, was du dauerhaft dagegen tun kannst.

Flur

Klassisches Beispiel ist der Flur. Hier ist es wichtig, dass es gut erreichbare und einfache Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt, die von allen Familienmitgliedern benutzt werden können.

Allerdings wird es ein wenig Zeit brauchen, bis das Allen in Fleisch und Blut übergegangen ist. (Inklusive mir 😮 )

Meckern, Nerven und Schmollen hilft dabei übrigens nicht. 😉 Versuche lieber, ein gutes Vorbild zu sein, Kinder und Partner immer wieder freundlich daran zu erinnern und hoffentlich merken sie dann schnell selber, dass das Leben so viel angenehmer ist.

Still life, business, education concept. Crayons in a mug on a wooden table. Selective focus, top view, copy space background

 

Hier auf meinem Lieblingsblog gibt es dazu einen netten Artikel.

Ordnungsgadgets

Im Artikel von gestern habe ich die tollen Hängeutensilos von Schnabelina beschrieben. Diese hängen bei ihm im Flur und sorgen für Ordnung bei Mützen etc.

Ich würde bei Kindern im Haushalt die Utensilos etwas weniger schön, aber dafür praktische machen und auf den Deckel etwas draufplotten oder sticken oder applizieren, was den Inhalt des Utensilos widerspiegelt.

Wir haben im Flur eine große Truhe stehen, wo die Matschsachen vom Zwerg und unsere Regenhosen gelagert sind. Damit ist sehr fix sehr viel Chaos verstaut und zudem kann man sich zum Schuhe anziehen auf die Truhe setzen.

Manchmal helfen auch einfach nur ein paar Haken oder Nägel an der Wand, z.B. für den Schlüsselbund oder sonstige Kleinigkeiten.

Ein kleines Körbchen an der Wand für Rechnungen, Post, Rabattcoupons etc (natürlich dann regelmäßig auszuleeren).

Wichtig ist, dass wirklich jede Sachen ihren Platz hat und dieser auch schnell zu erreichen ist. Und natürlich, dass man sich abgewöhnt, sonstigen Mist auf der freien Fläche einfach abzulegen. ( case in point)

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Den letzten Punkt halte ich für den Schwersten – habt ihr da noch Tipps, wie man diese Falle am Besten umgeht? Elektrischer Schock? Stickertabelle? 😉 (von beiden Methoden halte ich übrigens gleich wenig 😉 )

Unser Schwachpunkt

Wie gesagt – wir haben Alles. Ich habe mich aber mal zuerst unserem Flur gewidmet.

Hier kommen nicht nur Gäste als Erstes rein und es wäre daher schön, wenn es nicht immer aussieht wie in einer Bahnhofshalle nach einem Terroranschlag. Sondern auch ich finde das Chaos nervig, gerade morgens, wenn dann doch plötzlich die Matschhose nicht am richtigen Platz ist oder Ähnliches.

Eine Grundordnung haben wir allerdings schon durch unsere Kommode.

Labeln

Hier ist nach Bildern sortiert der Inhalt zu sehen. Der Zwerg hat eine eigene Schublade, wo wir nach Jahreszeit sortiert, seine Sachen hineinpacken. Dort ist also ein Foto von ihm zu sehen. Das kennt er so auch aus der Krippe und hat das Prinzip daher schon mit ca. 18 Monaten verstanden.

Diese Kommode hilft uns wirklich sehr, zumindest den ganzen Kleinkram zu sortieren. Auch deswegen, weil WIR selber wissen, wo alles genau hinkommt, was im Rest des Hauses nicht immer der Fall ist. *flöt*

Wie werden die Dinge wirklich genutzt?

Es bringt Nichts, wenn man sich eine wunderschöne Ordnung einfallen läßt, diese aber schlicht und ergreifend im Alltag nicht so genutzt wird – sei es aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit (Letztere läßt sich natürlich mit etwas Kampf ändern) oder weil die Ordnungsidee doch nicht so passend ist wie gedacht.

Als wir in unser Haus einzogen, hämmerte ich ein Schlüsselkästchen direkt neben die Haustür.

Hier liegt aller möglicher SCh…. drin – nur niemals jemals meine Haustürschlüssel.

Schlüsselkasten

Ich habe über den Grund nachgedacht – wenn wir hereinkommen, haben wir oft Post in der Hand, die wir vom Briefkasten mitnehmen. Wenn diese für den Traummann ist, lege ich ihm diese in das „Schlüsselkästchen“ und umgekehrt. Zudem hat sich in den Jahren doch noch so Einiges an Kleinkram gesammelt, was da irgendwie nie wieder raussortiert wurde (Kleingeld, Nägel, Haken, Batterien…)

Erstens wollte ich nie meinen Schlüssel in diese Unordnung tun (Schlüssel verlieren ist halt doch doof) und Zweitens hängt der Kasten einfach zu hoch. Jetzt liegt der Schlüssel immer auf der roten Kommode. Wenn ich rausgehe, kann ich mit einem Blick prüfen, ob der Schlüssel noch da ist oder nicht und vergesse ihn somit nie selten.

Also habe ich jetzt umdisponiert. Das Schlüsselkästchen wurde von Staub und Kleinkram der letzten zwei Jahre befreit und in Briefkästchen umbenannt und die rote Kommode ist jetzt offizieller Schlüsselplatz. Damit diese nicht wieder zugestellt wird, gibt es einen Korb auf der Kommode, in der Schlüssel und Taschentücher und ein Kuli liegen. Sonst Nichts. Diese drei Dinge sind aber etwas, was wir regelmäßig beim rausgehen brauchen.

Und ansonsten ist es jetzt bei Kitzelstrafe verboten, etwas auf dieser Kommode abzulegen.

Ich werde berichten, wie gut es funktioniert. 😉

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Ansonsten bin ich derweil wirklich angetan, wie gut die aufgeräumten Ecken Bestand haben.

Aktuell habe ich ein krankes Kind hier und einen Mann mit Zahnschmerzen nach einem Zahnarztbesuch – die Nacht haben wir alle drei nicht mehr als 30 Minuten am Stück geschlafen und sind entsprechend zerstört. Natürlich sind Wohnzimmer und Küche gerade nicht so, dass man ohne schlechtes Gefühl seine Oma zu Besuch einladen könnte.

Aber nachdem ich gestern fix das Utensilo für des Traummanns Schlafbrille genäht habe, kehrte ich zurück ins Nähzimmer, um das Licht auszumachen und sah, dass ich (wie üblich früher), einfach alles habe stehen lassen. Dies fiel aber jetzt in der normalen Ordnung richtig auf!
Also investierte ich 3 (!) Minuten, brachte alles wieder in Ordnung und war danach so stolz wie nach bestandenem Abitur. Lächerlich, ich weiß, aber für mich sind das wichtige Lernschritte. 😉

 

 

 

 

 

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5 Idee über “Was ist immer unordentlich? Kampf dem Chaos – Tag 14

  1. Mone sagt:
    Aaaaaaaaaaaaaaaaah…. so eine Flurkommode haben wir auch… mit drüber hängendem Schlüsselkasten. Und nun darf dreimal geraten werden, wo mein Traummann seine Schlüssel lagert 😎 GENAU! Auf der Kommode UNTER dem dafür gedachten Kasten oder in seiner Jackentasche. Letzteres ärgert mich weniger. Auf meiner Kommode steht zur Deko ein großes Kerzenglas… das allerdings eher Mützenhalter heißen müsste… Liebe C., kann ich hier auch Bilder posten? Und kann mir vielleicht eine verraten, wie ich den Mann dazu bekomme, seine Mütze nicht auf dem Kerzenglas sondern auf der Garderobe keinen Schritt weiter zu deponieren?

    Ich will mich da aber gar nicht soweit wegwerfen, ich nutze die Kommode auch liebend gern als Zwischenlagerplatz für Dinge, die aus Knopfreichweite und in den Keller müssen :rolleyes: Und wenn da eh schon Zeug liegt, dann wird von den großen Kindern auch noch der jeweilige Schlüssel, wichtige Zettel für die Schule oder sonstiger Kram dort abgestellt/-gelegt… doof halt, dass man beim Ins-Haus-Kommen genau auf diese Kommode blickt :runzel:

  2. cdanisch sagt:
    Da hilft wohl nur Kommode weg oder mit elektrischen Stromschlägen versehen. Bei Ratten klappt das doch auch. 😉

    Du darfst sehr gerne Bilder hier posten! Kann man das mit der Kommentarfunktion? Vermutlich nicht, oder?
    Dann schick mir ein Foto und ich lade es hier hoch – dann mach nicht nur ich mich „nackig“ mit meinem Chaos. 😉

  3. Mone sagt:
    Nee, mitm Kommentar geht das nicht… ich mach morgen mal im Hellen Bilder und schick sie dir. Vielleicht sogar gleich mit dem gewollten Soll-Zustand. Bin durch deine Challenge so motiviert, dass ich hier auch am kramen und räumen bin. Aber halt andere Ecken oder zeitversetzt.
  4. Nosa sagt:
    So eine Kommode haben wir auch. Darauf sollte liegen: Nichts!
    Darauf liegt: Post, Schlüssel, Mützen, Zeitungen, Spielzeug, Kram …

    Stromschläge sind eine guuuuuuuuute Idee! Vielleicht sonst noch ein Plattenspieler, der in Endlosschleife „Räum das dahin, wo es hingehört“ spielt … Dann muss ich das nicht immer sagen!

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